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Flaues Gefühl im Bauch bei Präsentationen?

Viele kennen es. Ein Flaues Gefühl im Magen vor bzw. während der Durchführung einer Präsentation. Es ist normal – die Frage ist, was man daraus macht! Aber erst einmal zur Erklärung, woher diese normale körperliche Reaktion kommt.

Hier haben wir eine ganz normale biochemische Reaktion in unserem Körper. Es wird über die Nebennieren das Hormon Cortisol freigesetzt. Warum? Wir bewerten das Halten einer Präsentation als wichtig. Daher steigt unsere Aufmerksamkeit und wir wollen alles so optimal wie möglich und richtig machen. Der Körper erkannt das Alarmsignal und schüttet folgerichtig das Hormon Cortisol aus. Denn jetzt werden „Nebentätigkeiten“ wie Verdauung heruntergefahren und das Blut wird aus dem Bauch abgezogen für die gerade anstehenden wichtigen Tätigkeiten. Man kennt dies auch als Fight-or-Flight-Reaktion.

Daher rühr das flaue Gefühl im Magen und ist nichts anderes als ein gutes Zeichen! Der Körper hat die Ressourcen verschoben auf die Bereiche, die für das halten der Präsentation wichtig sind. Jetzt kommt es primär darauf an, ein Reframing durchzuführen.

Aber vorneweg um vollends die letzten Zweifler zu überzeugen. Wie ist das Gefühl verliebt zu sein? Schmetterlinge im Bauch? Biochemisch exakt der selber Vorgang wie oben beschrieben! Es wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet und die Verdauung ist in diesem Moment nicht so wichtig, wenn man den geliebten Menschen sieht. Wir haben hier also Biochemisch exakt dasselbe wie bei einer Präsentation! Nur haben wir das Gefühl des Verliebt seins schon von vorneweg mit einem positiven Gefühl verbunden. Wer das Halten von Präsentationen schon vorneweg mit einem positiven Gefühl verbunden hat, hat auch keine großen Probleme und wird das flaue Gefühl im Bauch nicht überbewerten, sondern als Vorfreude nehmen.

Wer nicht gerne Präsentationen wegen dem flauen Gefühl hält, kann (keiner muss und darf sich weiter mit einem schlechten Gefühl von einer Präsentation zur nächsten hangeln) ein Refraiming durchführen. Der englische Begriff Refraiming kommt aus der Psychologie und wurden von Virgina Satir in der Systemischen Familientherapie und von Milton Erickson in der Hypnotherapie angewendet. Auch in der Neuro-Linguistischen Programmierung (NLP) wird Refraiming angewendet.

Was ist Refraiming? Der englische Frame ist der Rahmen bzw. Kontext und es handelt sich um nichts anderes wie eine Umdeutung. Über das Refraiming heben wir es aus dem bisherigen Rahmen und besetzen es mit einer neuen Bedeutung (in einen neuen Rahmen). Wir schauen uns die Situation also mit einem anderen Blickwinkel an, der für uns positiv sein sollte.

Hier kann man sich Gedanken machen, was für einen persönlich am Halten einer Präsentation „so furchtbar“ ist? Es kann sein, dass man sich sagt, dass „alle einen ganz genau anschauen und auf jeden Fehler achten“. Hier könnte man auch die Sichtweise einnehmen, dass „alle einem genau zuhören und sich über Informationen zu einem für die Zuhörer unbekannten Thema freuen“. Wer immer noch an dem Bereich „auf Fehler achten“ hängt. Erstens sind Fehler menschlich und zweitens fallen die meisten Fehler nur dem Referenten auf! Das ist eine immer wiederkehrende Erfahrung der Kursteilnehmer, dass keiner der Zuhörer einen bestimmten Versprecher mitbekommen hat oder ein bestimmter Dialekt als sehr liebenswürdig empfunden wird, hinter der sich der Sprecher nicht verstecken muss.

Also einmal in sich gehen und überlegen, was einen als Vortragenden so schlaucht? Und genau diese Punkte mit einem neuen positiven Blickwinkel versehen.

Die Hammermethode

Und wenn man immer noch die Angst vor einem eventuellen Versagen hat: stellen sie sich die Frage, was schlimmstenfalls passieren kann? Bedeutet dies, dass sie sofort enterbt und ausgestoßen werden? Wahrscheinlich nicht! Und wenn es immer noch nagt dann brauchen Sie einmal die Erfahrung im Leben eine wirklich richtig schlechte Präsentation gehalten zu haben. Nehmen Sie sich eine Präsentation vor, die nicht ganz so wichtig ist und halten Sie diese so schlecht wie möglich (natürlich ohne dem Publikum etwas von dem Plan zu sagen). Ja, das kostet Überwindung! Sie werden feststellen, dass nichts wirklich Schlimmes passiert. Es wird auch immer noch im Publikum Menschen geben, die irgendwie versuchen, etwas Positives an der richtig schlechten Präsentation zu finden. Wichtig ist für Sie einmal, die Angst besiegt zu haben und bewusst eine schlechte Präsentation zu halten. Es ist schon klar, dass es für das aktuelle Publikum nicht super ist, aber alle nachkommende Präsentation werden immer besser werden.

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